Stellungnahme der EVP zum Budget 2026 der Sekundarstufe Uster und der Stadt Uster
Sekundarstufe Uster
Die Sekundarschulpflege rechnet im 2026 mit einen Aufwandüberschuss von 1.763 Mio. und Investitionen von rund 3.3 Mio. Die Selbstfinanzierung wird mit 0.8 Mio. ausgewiesen. Aufwandüberschuss und Selbstfinanzierung sind für uns knapp vertretbar, längerfristig müssen die Zahlen aber besser werden. Gemäss Finanzplan soll die Selbstfinanzierung ab 2027 über 1 Mio. liegen und damit die Investitionen decken können, das Nettovermögen soll wieder aufgebaut werden. Das sind positive Aussichten. An sich müsste man den Steuerfuss auf 19 % erhöhen. Aufgrund des immer noch hohen Eigenkapitals ist eine erneute Verschiebung der Steuerfusserhöhung vertretbar.
Stadt Uster
Die Stadt Uster präsentiert ein praktisch ausgeglichenes Budget 2026 (Aufwandüberschuss 0.3 Mio.). Wiederum sind hohe 31.6 Mio. Investitionen geplant, der grösste Teil (29.9 Mio.) im Verwaltungsvermögen. Die Stadt Uster ist in einer Wachstumsphase und muss deshalb laufend neue Infrastruktur bereitstellen. In den Jahren 2026 bis 2029 sollen rund 120 Mio. investiert werden. Dabei liegt die Selbstfinanzierung (für die EVP die wichtigste Kennzahl) bei 22 - 27 Mio. pro Jahr. Damit können mehr als 80 % der Investitionen der nächsten vier Jahre finanziert werden. Die Schulden steigen damit in den nächsten Jahren nur moderat. Der Stadtrat hat sowohl beim Budget wie auch bei der Investitionsplanung den Rotstift wo immer möglich angesetzt und wohl auch an Orten gekürzt, die das Parlament nicht goutieren wird.
Grundsätzlich hält die EVP die Finanzlage der Stadt Uster immer noch für gut. Neue Kredite können zu günstigen Konditionen aufgenommen werden. Wir unterstützen die Bemühungen des Stadtrates, die Finanzen im Lot zu halten.
Walter Meier, EVP-Gemeinderat