Vorstellung Walter Meier als Kantonsratskandidat

Der bis­he­rige Kan­tons­rat und EVP-Politiker aus Uster erklärt, wofür er sich ein­setzt und wor­auf es bei Kan­di­da­ten ankommt.

Wir emp­feh­len, Wal­ter Meier (EVP) wie­der in den Kan­tons­rat zu wäh­len.

Als Buch­hal­ter in ver­schie­de­nen KMUs sind ihm gute Rah­men­be­din­gun­gen für Gewerbe und Indus­trie wich­tig. Und als lang­jäh­ri­ges Mit­glied im Cevi und Buch­hal­ter eines Alters­heims setzt er sich für eine trag­fä­hige Familien-, Alters- und Sozi­al­po­li­tik ein. Wei­tere The­men­schwer­punkte sind für Wal­ter Meier:

  • ein akti­ves, durch Eigen­ver­ant­wor­tung gepräg­tes, gesell­schaft­li­ches Leben
  • eine nach­hal­tige, mutige Energie- und Umwelt­po­li­tik
  • ein viel­fäl­ti­ges Arbeitsplatz- und Bil­dungs­an­ge­bot
  • ein gut aus­ge­bau­tes öffent­li­ches Ver­kehrs­netz
  • eine nach­hal­tige Finanz­po­li­tik

 

Auch alle ande­ren Kan­tons­rats­kan­di­da­ten müs­sen auf­lis­ten, wofür sie sich ein­set­zen. Bei all­ge­mein gehal­te­nen Sät­zen wie z.B. „ich setze mich für eine gute Bil­dung, für eine gesunde Wirt­schaft, für die Umwelt, für die Nicht-Privilegierten im Kan­ton ein“ ist ein sol­cher Ein­satz tat­säch­lich mög­lich: näm­lich immer dann, wenn es kon­kret um das genannte Thema geht, kann man ent­spre­chend abstim­men.

Oft ste­hen jedoch The­men zur Debatte, die in mei­ner Schwerpunkte-Liste nicht auf­ge­taucht sind. Wie stimme ich als Kan­tons­rat dann ab? In der Kom­mis­si­ons­ar­beit kann ich allen­falls noch wäh­len, in wel­cher Kom­mis­sion ich mit­ar­bei­ten will. Die Geschäfte, die behan­delt wer­den müs­sen, kann ich aber nicht beein­flus­sen - aus­ser ich rei­che einen Vor­stoss (Pos­tu­lat, Motion, par­la­men­ta­ri­sche Initia­tive) ein, wel­cher dann in der eige­nen Kom­mis­sion behan­delt wird. Dazu braucht es im Rat aber zuerst eine Mehr­heit bzw. im Fall der par­la­men­ta­ri­schen Initia­tive 60 Stim­men. Diese Hürde schaf­fen nur wenige Vor­stösse.

Im Rat kann man am ehes­ten etwas bewir­ken, wenn man sich in der Kom­mis­si­ons­ar­beit ein­bringt und dazu bei­trägt, dass mehr­heits­fä­hige Kom­pro­misse ent­ste­hen. An einem sol­chen Thema arbeite ich der­zeit: In fünf Gemein­den des Kan­tons Zürich wur­den die Bud­gets von den Bezirks­rä­ten zurück­ge­wie­sen, weil sie dem Gemein­de­ge­setz wider­spre­chen. Das Gemein­de­ge­setz soll so geän­dert wer­den, dass die Absicht von aus­ge­gli­che­nen Jah­res­rech­nun­gen und Bud­gets, die keine allzu gros­sen Ver­luste aus­wei­sen sol­len, erhal­ten bleibt, und gleich­zei­tig die Gemein­den etwas fle­xi­bler han­deln dür­fen. Ich habe in der Kom­mis­sion einen Antrag ein­ge­reicht, wel­cher diese Absicht noch  bes­ser umset­zen könnte als die bis­he­ri­gen Vor­schläge. Wir wer­den sehen, ob dies in der Kom­mis­sion eine Mehr­heit fin­det.

Dies sind die Vor­stösse, wel­che ich in die­ser Amts­pe­riode als Erst­un­ter­zeich­ner ein­ge­reicht habe:

  • Anfrage 314/2018 vom 22.10.2018: "RAV-Vollzugszentren – wie wir­kungs­voll arbei­ten sie?"
  • Anfrage 313/2018 vom 22.10.2018: "Hand­lungs­be­darf auf­grund der BRK für seh­be­hin­derte und blinde Men­schen"
  • Anfrage 138/2017 vom 29.05.2017: "Jugend­li­che, die den Über­gang I nicht schaf­fen"
  • Anfrage 258/2016 vom 11.07.2016: "Steu­er­er­klä­rung juris­ti­sche Per­so­nen"
  • Anfrage 115/2016 vom 21.03.2016: "E-Voting - auch im Kan­ton Zürich Rea­li­tät?"
  • Anfrage 114/2016 vom 21.03.2016: "Dop­pel­spu­r­aus­bau Uster - Aathal"

Vor­stösse als Mit­un­ter­zeich­ner:

  • Pos­tu­lat 34/2019 vom 28.01.2019: "Über­set­zung in die Gebär­den­spra­che"
  • Anfrage 347/2018 vom 19.11.2018: "Onko­lo­gie Uni­ver­si­täts­spi­tal Zürich"
  • Par­la­men­ta­ri­sche Initia­tive 026/2018: "Gesetz für kan­to­nale Ergän­zungs­leis­tun­gen für Fami­lien ohne exis­tenz­si­chern­des Ein­kom­men"