Fraktionserklärung zu Motion "Fair Trade Town Uster"

Die Mit­te­frak­tion im Gemein­de­rat for­dert den Stadt­rat auf, dass Uster zu einer Fair Trade Town wird.

„Was wir kau­fen und kon­su­mie­ren, bestimmt die Lebens­be­din­gun­gen hier und anderswo. Die glo­bale Welt ist ver­netz­ter denn je. Eine poli­ti­sche Ent­schei­dung einer Schwei­zer Stadt kann einen gros­sen Effekt auf die Fami­lie eines Klein­pro­du­zen­ten in Afrika oder Asien haben. Viel­leicht kann er sogar die Kin­der zur Schule schi­cken.“

Diese Sätze stam­men aus den kirch­li­chen Krei­sen, wel­che sich beim Gemein­de­rat für die Über­wei­sung der Motion stark gemacht haben. Und zu Recht. Wir haben ein Problem…oder besser….unsere Kin­der und Enkel wer­den ein Pro­blem haben. Wir leben nicht nur auf Kos­ten künf­ti­ger Gene­ra­tio­nen, son­dern auch auf Kos­ten ande­rer Erd­teile. Mehr als drei­mal die Erde wäre erfor­der­lich, wenn alle wie die Schwei­zer Bevöl­ke­rung leben wür­den.

Der Stadt­rat zeigt auf, dass die Stadt Uster bereits eini­ges gut macht. Wir ver­ste­hen jedoch nicht, wes­halb der Stadt­rat nicht auch noch die letzte Meile geht und Nägel mit Köp­fen macht. Uster soll sich als öko­lo­gi­sche, soziale, wach­sende und krea­tive Stadt posi­tio­nie­ren. So wie es Reto Nause für die Fair Trade Town Bern for­mu­liert hat.

Lasst uns einen akti­ven Bei­trag zu einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung leis­ten und den Vor­schlag des Stadt­ra­tes ableh­nen.

Frak­ti­ons­er­klä­rung der Mit­te­frak­tion zur Motion 584/2016 "Fair Trade Town Uster" am 22. Januar 2018