Schulsozialarbeit Primarschule
Im Jahr 2003 haben die Stadt, Primarschule und Sekundarstufe den Antrag gestellt, Schulsozialarbeit einzuführen. Dies lehnte das Parlament ab, weil vor allem Sabine Wettstein (FDP, damals noch Gemeinderätin) Kostenneutralität forderte. Sie wollte von den Exekutivbehörden schwarz auf weiss aufgezeigt haben, dass die damit eingesparten Beträge grösser sein würden, als die Kosten der Schulsozialarbeit. Da niemand eine derartige „prophetische“ Kostenrechnung erstellen konnte, wurde der Antrag durch die Bürgerlichen leider abgelehnt.
Doch zeigte sich in den letzten Jahren, dass Schulsozialarbeit in Uster nötig ist: Nicht nur in der Mittelstufe, nein, bereits im Kindergarten gibt es jedes Jahr Fälle, in denen es dringend Schulsozialarbeiter brauchen würde. Da konnte musste sich auch die inzwischen zur Präsidentin der Primarschule aufgestiegenen Sabine Wettstein dazu durchringen, für die ungeliebte Schulsozialarbeit ein Projekt ausarbeiten zu lassen und dieses vor der Kommission und im Parlament zu vertreten.
Für uns nicht nachvollziehbar forderte die FDP-Fraktion eine Reduktion des von der Primarschule verlangten Kredits um Fr. 50'000.- und fiel damit ihrer Stadträtin in den Rücken. Für einmal war die SVP, die sonst fürs Sparen ist, nicht zu überzeugen und stimmte mit uns.




