Definitive Einführung der Schulsozialarbeit an der Sekundarstufe Uster
Einerseits sind wir im Besitz vom Schlussbericht von Prof. Dr. Stephan Müller über die Externe Evaluation der Schulsozialarbeit Sekundarstufe Uster und anderseits hat uns die Sekundarschulpflege eine Aufstellung geliefert, welche Einsparungen dank der Schulsozialarbeit gegenüber früheren Jahren möglich sind.
Aufgrund dieser Unterlagen können wir festhalten:
- Die Schülerinnen und Schüler nutzen die neue Möglichkeit rege – und zwar quer durch die Stufen A, B und C.
- Die Lehrpersonen möchten die Schulsozialarbeit nicht mehr missen, über 80 % der Lehrpersonen geben so gar an, dass sie durch die Schulsozialarbeit spürbar entlastet werden. Das heisst aber gleichzeitig, dass die Schulsozialarbeit dazu beiträgt, das Risiko eines Burnouts bei Lehrpersonen zu vermindern.
- Bei der ersten Beratung der Schulsozialarbeit noch in der letzten Amtsperiode wurde die Forderung aufgestellt, dass sich die Schulsozialarbeit selbst finanzieren müsse. Eine Zusammenstellung der Sekundarschulpflege zeigt nun, dass sich die Schulsozialarbeit je nach Gesichtspunkt zu 50 – 75 % selbst finanziert und das ist deutlich mehr als wir zu hoffen gewagt haben.
In den Kommissionen wurde auch die Frage diskutiert, ob es für die Sekundarstufe Uster wirklich 165 Stellen-% benötigt, ob es nicht auch mit 100 % oder wenigstens 150 % auch ginge. Aufgrund der doch eindrücklichen Ergebnisse aus den ersten 3 Jahren ist es fraglich, ob bei einer Stellenkürzung auch wirklich eine Einsparung erzielt werden kann. Es ist zu befürchten, dass bei einer Stellenkürzung auch die Einsparungen zurückgehen werden.
Wir haben vernommen, dass die Primarschulpflege daran ist, eine Vorlage betreffend Schulsozialarbeit an der Primarschule Uster auszuarbeiten. Im Hinblick auf die vom Parlament gewünschte Einheitsgemeinde muss eine solche Vorlage mit dem Konzept, das wir heute verabschieden kompatibel sein. Zum Beispiel meinen wir, dass die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter der Sekundarstufe und der Primarstufe eng zusammenarbeiten müssen. Wir stellen schon heute klar, dass wir, falls dies nicht der Fall sein sollte, ein solche Vorlage zurückweisen würden.
- Dateien:
Schulsozialarbeit_SSU_20100322.pdf [30 K]




